Abschied

In der Zeit des Abschieds


Obwohl die meisten Menschen gerne zu Hause sterben würden, im Kreis vertrauter Menschen und Umgebung und ohne hoch technisierte Apparatemedizin, die das Sterben zwar verzögert, nicht aber aufhalten kann, werden sie zu oft in Krankenhäuser und Pflegeheime eingeliefert. Viele kurz vor ihrem Tod. Die Familien fühlen sich überfordert, haben Angst, den Kranken nicht richtig versorgen zu können oder mit seinen körperlichen und seelischen Schmerzen nicht zurechtzukommen.

Dabei könnte ein Großteil der Menschen bei entsprechender Organisation der medizinischen, pflegerischen und spirituellen Leistungen durchaus auch in den eigenen vier Wänden dem Lebensende entgegensehen. Nicht zuletzt bedürfen auch die pflegenden Angehörigen in der Zeit des Abschieds der fürsorglichen Begleitung. Die Hospizbewegung will das ermöglichen, wir gehen aber auch in die Krankenhäuser und Alten-/Pflegeheime.